Wer eine offene Plattform für über 2.000 Robotertypen betreibt, braucht eine Energieversorgung, die genauso flexibel und universell funktioniert. SEER Robotics, dessen intelligente Robotersteuerungen laut Marktdaten seit drei Jahren in Folge weltweit die Nummer 1 beim Versandvolumen sind, integriert die induktive Ladetechnologie von Wiferion in seine Plattform. Die beiden Unternehmen geben ihre Technologiepartnerschaft auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart bekannt.
Über 2.100 Kunden in eigenem Ökosystem

SEER Robotics wurde 2020 in Shanghai gegründet und verfolgt einen einzigartigen Ansatz: Statt einzelne Roboter zu bauen, stellt das Unternehmen mit seinem „Robotic Brain“ eine offene Steuerungs-Plattform bereit, mit der Partner und Kunden eigene mobile Roboter entwickeln können. Über 2.100 Kunden in mehr als 20 Branchen und 70 Ländern nutzen dieses Ökosystem bereits – von der Elektronikfertigung über die Automobilindustrie bis zu Halbleitern und Baumaschinen.
Warum ein Plattform-Unternehmen die Ladefrage anders stellt
Für einen klassischen Roboterhersteller ist die Wahl der Ladetechnik eine Produktentscheidung. Für SEER Robotics ist sie eine Infrastrukturentscheidung mit Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Denn was SEER als Standard definiert, wird für hunderte Roboterhersteller und Integratoren weltweit zur Referenz. Die Herausforderung, vor der SEER und seine Kunden stehen, ist struktureller Natur: Arbeitskräftemangel und steigende Kosten treiben die Automatisierung in Fertigung und Logistik weltweit voran. AMRs übernehmen zunehmend repetitive und gefährliche Transportaufgaben. Gleichzeitig werden die Anforderungen immer individueller: Unterschiedliche Branchen, Fabrikumgebungen und Produktionstakte erfordern maßgeschneiderte Lösungen. Was dabei nicht individuell sein sollte, ist die Energieversorgung. Sie muss universell funktionieren, zuverlässig skalieren und den laufenden Betrieb nicht unterbrechen. Genau das leistet induktives Laden: eine kontaktlose Energieübertragung, die unabhängig vom Robotertyp funktioniert, keinen Verschleiß kennt und die Fahrzeuge im laufenden Prozess mit Energie versorgt. Den Anfang macht SEER Robotics bei seinen Gabelstapler-AMRs. Gerade hier, wo hohe Nutzungsfrequenz und intensive Betriebszyklen den Alltag bestimmen, spielt induktives Laden seinen Effizienzvorteil voll aus. Für SEER Robotics war deshalb früh klar, dass Wiferion als etablierte Referenz für die berührungslose Ladetechnologie in der mobilen Robotik der richtige Partner ist.
Ein Standard für das offene Ökosystem
„Wenn ein Plattformanbieter mit der Reichweite von SEER Robotics sich für unsere Technologie entscheidet, bestätigt das unseren Ansatz: Induktives Laden ist keine Nischenlösung, sondern die Infrastruktur, auf der die nächste Generation autonomer Roboterflotten aufbaut“, sagt Patrik Frömmrich, Channel Sales & Project Manager bei Wiferion. „Für unsere Kunden in Europa und weltweit bedeutet das: Wer heute einen Roboter auf Basis der SEER-Plattform einsetzt, bekommt eine erprobte, skalierbare Ladeinfrastruktur gleich mit.“
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Globale Robotik-Infrastruktur wird neu definiert
Die Partnerschaft zwischen SEER Robotics und Wiferion ist mehr als eine reine Technologieintegration. Sie steht für einen grundlegenden Wandel darin, wie Automatisierungssysteme weltweit konzipiert und betrieben werden. Mit der zunehmenden Skalierung mobiler Robotik über Branchen und Regionen hinweg wird die Energieversorgung nicht länger als Produktmerkmal betrachtet. Sie entwickelt sich zu einer zentralen Infrastrukturebene, die Effizienz, Skalierbarkeit und langfristige Betriebsfähigkeit bestimmt.
Vom Produkt zur Infrastruktur
Klassische Roboterhersteller betrachten das Laden als Feature. Plattformanbieter wie SEER Robotics gehen einen anderen Weg. Ihre Entscheidungen betreffen tausende Roboter unterschiedlichster Hersteller und Branchen. Damit verändert sich die Rolle der Ladetechnologie grundlegend. Sie wird zum gemeinsamen Standard, der Interoperabilität über ganze Ökosysteme hinweg ermöglicht.
Induktives Laden passt genau zu diesem Wandel. Es reduziert mechanische Abhängigkeiten, vermeidet Verschleiß und ermöglicht eine kontinuierliche Energieversorgung ohne Unterbrechung laufender Prozesse. In hochfrequenten Anwendungen wie Intralogistik und Produktion ist das kein Komfort, sondern ein struktureller Vorteil.
Standardisierung als strategischer Hebel
Wenn ein Plattformanbieter mit globaler Reichweite einen Standard definiert, beeinflusst er die Entwicklung ganzer Industrien. Ladeinfrastruktur wird damit Teil des Wettbewerbs. Unternehmen, die auf skalierbare und universelle Lösungen setzen, profitieren von schnelleren Rollouts und geringerer operativer Komplexität.
So entstehen Ökosysteme. Nicht durch einzelne Produkte, sondern durch gemeinsame Infrastruktur, auf der andere aufbauen. Die Integration induktiver Ladetechnologie in die SEER-Plattform ist ein klarer Schritt in diese Richtung.
Warum das global relevant ist
Automatisierung nimmt weltweit zu, getrieben durch Fachkräftemangel, steigende Kosten und den Bedarf an höherer Flexibilität. Gleichzeitig werden Produktionssysteme dezentraler und stärker auf regionale Anforderungen zugeschnitten. Was dabei konstant bleiben muss, ist die zugrunde liegende Infrastruktur.
Technologien, die zuverlässig über unterschiedliche Umgebungen, Branchen und Regionen hinweg funktionieren, werden die nächste Generation der Automatisierung prägen. Induktives Laden entwickelt sich dabei zu einer dieser Schlüsseltechnologien.
Skalierbarkeit
Unterstützt wachsende Roboterflotten ohne steigende Wartungskomplexität oder Ausfallzeiten.
Flexibilität
Funktioniert unabhängig von Robotertyp, Branche oder Einsatzumgebung ohne Anpassungsaufwand.
Zuverlässigkeit
Kontaktlose Energieübertragung reduziert Verschleiß und sorgt für stabile Performance im Dauerbetrieb.
Ein internationales Technologiemodell
Die Zusammenarbeit zwischen SEER Robotics und Wiferion zeigt auch eine übergeordnete globale Dynamik. Während chinesische Unternehmen die Skalierung und Verbreitung von Robotikplattformen vorantreiben, liefern europäische Technologieanbieter entscheidende Infrastrukturkomponenten.
Diese Kombination aus Skalierung und Spezialisierung prägt zunehmend, wie Automatisierungssysteme weltweit aufgebaut werden. Innovation entsteht nicht mehr isoliert, sondern durch das Zusammenspiel regionaler Stärken.
Vom Innovationsprojekt zum Industriestandard
Mit dem Wachstum mobiler Robotik verschiebt sich der Fokus von einzelnen Innovationen hin zu integrierten Systemen, die zuverlässig im großen Maßstab funktionieren. Die Energieversorgung ist dabei ein zentraler Baustein.
Durch die Kombination einer offenen Robotikplattform mit einer etablierten induktiven Ladelösung leisten SEER Robotics und Wiferion einen Beitrag zu einer Zukunft, in der Energieversorgung kein limitierender Faktor mehr ist, sondern ein Enabler für vollständig autonome Prozesse.
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